Achtung: Behördenwillkür, wie Du Dich davor schützen kannst!!!

Das Übel wird sich stets mit Übeln häufen
Und, wenn es euch nicht töten kann, nur mehr
Und mehr mit jedemTag euch quälen.

Johann Wolfgang von Goethe

Wir leben im Jahr 2018. Gleichberechtigung und Fairness sind noch immer heiß diskutierte Themen. Dessen ungeachtet bewegt sich das System bislang viel zu langsam fort. Präsentierte Lösungen sind oft unausgereift oder gar unbrauchbar.

In diesem Beitrag gehe ich auf das Thema Behördenwillkür ein. Du meinst dies hat mit Gleichberechtigung und Fairness nichts zu tun? Wenn Du meinen Beitrag bis zum Ende liest, wirst Du Deine Meinung ändern. Zusätzlich werde ich Dir Mittel und Wege zeigen, wie Du Dich vor Behördenwillkür schützen kannst.

Amtlich genehmigter Narzissmus

Amtlich genehmigter Narzissmus. Noch immer weit verbreitet in vielen Behörden. All zu oft wissen Vorgesetzte und Mitarbeiter über narzisstische/unfähige Kollegen Bescheid. Sie dulden deren Arbeitsweise tagtäglich ohne einzugreifen. Darüber hinaus kommt es vor, dass eben diese Subjekte von Vorgesetzten und Kollegen gedeckt werden. Ob städtische Mitarbeiter (z.B. Jobcenter, Arbeitsamt, Jugendämter) oder andere Institutionen.

Beispiel: Christiane ist Mutter von zwei Kindern. Ihre älteste Tochter vertraut ihr an, dass sie in der Schule gemobbt wird. Da es ihrer Tochter schlecht ging, beschloss sie sich und ihrem Kind Hilfe zu holen. Christiane machte einen Termin bei einem *Schulpsychologen. Mit Tränen in den Augen saß sie vor ihm, schilderte die Situation. Als sie ihm in die Augen sah, bemerkte sie: Je mehr sie weinte und litt, desto zufriedener schien er zu sein, er lächelte verschmitzt. Er sah aus, als ob er sich über ihre Tränen freuen würde. Sie war schockiert und sprach ihn darauf an. Daraufhin lachte er über sie und sagte „Sie sitzen hier und heulen rum! Bei so einer psychisch kranken Mutter wundere ich mich nicht, das dass Kind bestimmt auch psychisch kaputt ist. Mit Mobbing hat das nichts zu tun. Christiane war geschockt.Sie konnte es nicht fassen. 

* Dieser Schulpsychologe arbeitet übrigens bis heute in einem Gesundheitsamt. Er wurde von seinen Vorgesetzten gedeckt und niemals belangt. Auch juristische Schritte verliefen im Sand.

Wie Du einen Narzisst erkennen und Dich gegen ihn wehren kannst? Mehr Infos dazu findest Du hier

Ein Quäntchen von Macht

Mitarbeiter von Behörden wissen um ihre Macht. Oft sitzen sie somit am längeren Hebel. Aus Macht wächst Verantwortung. Jedoch sehen das narzistisch veranlagte Menschen völlig anders. Die Menschen, die vor ihnen sitzen und Hilfe benötigen. Sie sehen diese als wertlose Bittsteller.

Wie kannst Du gegen Behördenwillkür vorgehen?

Was kannst Du tun um Dich schon vorher davor zu schützen?

Mehr dazu jetzt, im letzten Teil meines Artikels:

Wie Du Dich vor Behördenwillkür schützen kannst

  • Hast Du einen Termin bei einer Behörde, nimm einen Zeugen mit der bei nachträglichen Unstimmigkeiten belegen kann, über was gesprochen wurde
  • Habe immer Stifte und Notizzettel dabei um Dir stichpunktartig Gesprächsinhalte zu notieren (alternativ kann Dein Zeuge ein Gesprächsprotokoll führen)
  • Bestehe darauf, das Dir Informationen jeglicher Art postalisch zugeschickt werden, um einen schriftlichen Nachweis zu haben
  • Hefte wichtige Briefe und Bescheid in einem separaten Ordner ab um diese immer griffbereit zu haben
  • Besprich wichtige Themen, niemals telefonisch. Beharre darauf, dass  Du den Behörden telefonisch, keinerlei Zu- oder Absagen jedweder Art machen wirst.
  • Informiere Dich durch Bücher oder online über Deine Rechte gegenüber einer Behörde. Verfolge aktuelle Rechtssprechung um auf dem aktuellsten Stand zu sein
  • Recherchiere über Hilfsmittel und Unterstützung z.B. Erwerbslosen Initiativen, Pro Familia oder andere Vereine in Deiner Nähe. Frag dort nach ob sie Dich unterstützen können
  • Schicke *Briefpost immer als Einschreiben mit Rückschein. Durch den Rückschein kann nachgewiesen werden, dass das Dokument der Behörde übergeben wurde
  • Bei persönlicher Abgabe von Unterlagen: Lass Dir z.B. auf einer Kopie des Dokuments schriftlich bestätigen, das die Unterlagen von einem Mitarbeiter entgegen genommen wurden
  • Tausche Dich regelmäßig persönlich oder online mit Gleichgesinnten aus, lerne durch ihre Erfahrungen

*Briefpost: Du bist übrigens nicht verpflichtet einen Brief per Einschreiben/Rückschein zu schicken. Zahlreiche Gerichtsurteile belegen, das die normale Postzustellung ausreicht. Ist ein Brief „verschollen“ oder laut Behörde „nicht auffindbar“ kann sie die Schuld nicht einfach von sich weisen. Auch die Behörde muss Untersuchungen einleiten und sich rechtfertigen.

Video zum Thema Behördenwillkür:

„Team Wallraff“ RTL „Undercover Report im Jobcenter“

https://www.rtl.de/cms/team-wallraff-guenter-wallraff-und-sein-team-undercover-in-deutschen-jobcentern-2245729.html

Fazit: Um kein Opfer von Behördenwillkür zu werden ist es wichtig, Maßnahmen zu treffen. Du solltest Dich niemals auf mündliche Zusagen verlassen. Gib (wenn möglich) keinesfalls zu 100% die Kontrolle an eine Behörde ab. Hinterfrage die Behörde auch mal. Fordere immer schriftliche Nachweise an. Auch wenn dies Arbeit macht, Du schützt Dich und Deine Familie damit. Denn bist Du informiert und kannst Beweise vorlegen bist Du es, der am längeren Hebel sitzt!

Liebe Grüße

Kate 🙂

 

7 Anzeichen das Du Deinen Job kündigen solltest

Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten

-Aristoteles-

Du bist gefangen im Hamsterrad? Der Frust und Deine Unzufriedenheit wachsen stetig? Dann ist es Zeit für Dich, den Job zu wechseln. Hier habe ich für Dich 7 Anzeichen gesammelt, die darauf hindeuten.

Zweifel am Sinn der Arbeit

Sinnfreie Tätigkeiten sind Dir ein Graus? Du gehörst zu den Menschen, denen es wichtig ist, einen Sinn und Zweck in ihrer Tätigkeit zu erkennen?! Fragst Du Dich während der Arbeitszeit öfters „Was zum Teufel mache ich hier überhaupt?“.  Wenn Du Dir diese Frage nicht sofort und zufriedenstellend beantworten kannst, ist ein Jobwechsel absolut fällig.

Schlechte Bezahlung

Zu mangelnder Würdigung der Leistung kommt auch oft, das geringe Stundenlöhne gezahlt werden. Die Lebenshaltungskosten steigen stetig. Arbeitest Du hauptsächlich um Deine Pflichtkosten zahlen zu können? Oder bleibt Dir am Monatsende noch etwas zum Sparen und zur Freizeitgestaltung übrig? Nein?! Dann solltest Du einen Jobwechsel in Erwägung ziehen. Arbeite nicht nur, um Deine Miete zahlen zu können. Es ist relevant, dass jeden Monat ein Betrag für Dich bleibt. Ein Betrag, über den Du frei verfügen kannst! Schau Dich auf dem Arbeitsmarkt um. Bewerbe Dich. Finde eine Anstellung in einem Unternehmen, das Deine Arbeitskraft mehr würdigt und Dich besser bezahlt.

Keine Aufstiegschancen

Im Unternehmen aufzusteigen hat einiges für sich. Das Gehalt steigt und die Arbeitsbereiche werden erweitert. Arbeitest Du jedoch in einem Unternehmen, dass aufgrund starrer Vorgaben keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten bereit hält, wirst Du in Deiner jetzigen Position und Gehaltsstufe bleiben. Egal wie hart Du arbeitest. Vor allem wenn Du die Energie und Erfahrung mitbringst, ist es umso deprimierender wenn das Unternehmen Dir keine Aufstiegschancen bietet. Und dann kommen Unzufriedenheit und Unlust, ein guter Grund über einen Jobwechsel nachzudenken.

Bedenklicher Unternehmenskurs

Kundenbeschwerden werden ignoriert? Mitarbeiter werden nicht unterstützt? Unbezahlte Überstunden sind die Norm? Deine guten Leistungen werden nicht gewürdigt? Das sagt viel darüber aus, wie das Unternehmen zu seinen Kunden und Mitarbeitern steht. Wenn Du das Gefühl bekommst, dass Dein Arbeitgeber zu oft gegen Deine Lebensgrundsätze handelt, dann ist es Zeit den Job zu wechseln. Bleibe Deinen Grundsätzen treu! Steh dafür ein, was Dir wichtig ist!

Mangelnde bis keine Teamzugehörigkeit

Ein guter Zusammenhalt unter Kollegen ist sehr wichtig. Kollegen sollten sich mit Respekt und Freundlichkeit begegnen. Gegenseitig unterstützen. Du wirst im Team nicht akzeptiert? Kollegen grenzen Dich aus oder machen Dir die Arbeit schwer? So sollte es nicht sein. Das Arbeitsklima ist sehr relevant. Ungleichgewicht, Ausgrenzung und fehlende Akzeptanz führen schnell zum Burnout. Die Arbeit wird zur Qual. Du verbringst einige Stunden in der Woche mit diesen Kollegen, Deine Zeit ist wertvoll. Solltest Du nur noch mit Magenschmerzen zur Arbeit gehen ist dies ein klares Zeichen dafür, dass Du Dir einen anderen Job suchen solltest.

Drastischer Arbeitsdruck

Ein gewisser Druck ist im Arbeitsleben normal. Fristen müssen eingehalten, Verträge mit Kunden erfüllt werden. Aufgeben, wenn Stress aufkommt ist der falsche Weg. Jedoch sollte das Stresspensum dauerhaft bleiben und ansteigen solltest Du, Deiner Gesundheit zuliebe einen Gang runter schalten. Du arbeitest sehr hart, jedoch ist dies für Deine Vorgesetzten noch nicht genug?  Du hast Schlafstörungen, Magenschmerzen und bist nahe am Burnout? Dann brauchst Du definitiv einen Jobwechsel in nächstmöglicher Zeit.

Zahlreiche Krankschreibungen

Arztbesuche, Erkältungen und Erschöpfungszustände häufen sich bei Dir? Du bist schlecht gelaunt, lustlos und zwingst Dich zur Arbeit zu gehen? Das kann bedeuten, das Du Dich physisch und psychisch gegen Deine jetzige Arbeitstelle wehrst. Und diese Anzeichen solltest Du ernst nehmen! Ist es erst soweit, dass Dein Körper und Deine Seele anfangen zu streiken ist Alarmstufe Rot. Um ein Burnout oder Depressionen abzuwenden, solltest Du Dir schnellstmögliche einen neuen Job suchen.

Statistik zum Thema Burnout

Laut einer Studie der AOK Krankenkasse zwischen 2004 und 2016 kamen auf 1.000 Verischerte insgesamt 5,3 AU-Ausfälle aufgrund von Burnout. Zur Studie klicke bitte hier

Der häufigste Grund (61,6 % der Befragten) für einen Jobwechsel ist laut Statistik „Schlechte Bezahlung“. Als 2. Grund wird „ein schlechtes Arbeitsklima“ angegeben (51,9% der Befragten). Um mehr Gründe für einen Arbeitswechsel zu erfahren klicke bitte hier

Fazit: Oft ist ein Jobwechsel notwendig, um eine Verbesserung des Lebensstils und der Gesundheit zu erreichen. Du solltest immer auf Dein Bauchgefühl hören. Um Arbeitslosigkeit zu vermeiden, suche eine neue Anstellung, während Du noch in Deinem alten Job arbeitest. Glaub mir, es lohnt sich! 😀 

Liebe Grüße

Kate

 

 

 

 

 

Die Anti-Mobbing Lüge-Und welche Maßnahmen wirklich helfen!!!

Mobbing ist ein seelisches Verbrechen auf Raten.

© Franz Schmidberger

(*1942), deutscher Publizist

Schleichender Tod der Seele

Anti Mobbing Kampagnen gibt es wohin wir auch sehen. Und trotzdem ist es noch immer gesellschaftsfähig.

Im Fernsehen laufen Werbespots, Vorträge werden gehalten, Zeitungsartikel darüber geschrieben.

So allgegenwärtig das Thema Mobbing scheint, desto mehr findet es auf erschreckend Art und Weise Platz in unserer Gesellschaft.

Statistiken aus dem Jahr 2017 beweisen, wie sehr Mobbing immer noch in unserem Alltag integriert ist.

Klicke hier um mehr zu erfahren

 

Des Mobbings neue „Kleider“

Es sollte uns beruhigen und freuen, dass das Thema Mobbing seit einigen Jahren ernster genommen wird, sogar juristische Konsequenzen haben kann. In diversen Gerichtverfahren war es schon Thema.

Wäre da nicht diese bittere Pille, die viele Opfer schlucken müssen.

Die „Schwächlings-Pille“

Ob in der Schule, Freizeit oder im Beruf. Immer öfter stellen Mobber ihre Opfer als:

  • „einfach zu weich“
  • „zu schwach“
  • „zu empfindlich“ dar.

Mobber sind fiese Gesellen. Niederträchtige Menschen. Mit Ihnen Mitleid zu haben ist Zeitverschwendung.

–> Der Spruch „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ beispielsweise wurde von Menschen geprägt, die andere traktieren. Es brauchte dafür eine Rechtfertigung (in Form dieses Spruchs). Wer ernsthaft glaubt, dieser Satz bedeute nur „das die Lehre harte Arbeit ist und kein Zuckerschlecken“ der irrt.

Ein Praxis Beispiel zur Verdeutlichung: Ein Bekannter von mir begann eine Lehre zum Bürokaufmann. Er verbrachte das erste Lehrjahr im Betrieb damit herumgescheucht zu werden, Kaffee zu holen, den Müll raus zu bringen. Tätigkeiten zu übernehmen auf die Chef und Kollegen „Keinen Bock hatten.“ Nur manchmal wurden ihm Kenntnisse für seine Ausbildung vermittelt. Des Weiteren wurde er des Öfteren beleidigt und bloß gestellt.

Damalige Begründung des Chefs:“ Das härtet ihn ab, außerdem ist sowas in der Lehrzeit ganz normal. Da muss jeder durch! Lehrjahre sind nun einmal keine Herrenjahre!“

–> „Was für eine Bullshit Begründung ist das???!!! Fragen wir uns doch jetzt!!!“ (hoffentlich 😉 )

Mehr Taten, weniger Werbung!

Manchmal wirkt der „Anti-Mobbing“ Zirkus absolut unehrlich auf mich.

  • Es gibt einige Gerichtsurteile, die im Bezug auf Mobbing ergangen sind
  • Kampagnen (im TV, in Zeitschriften etc.) wurden ins Leben gerufen
  • Lehrer werden ( zumindest sagen sie dies) zum Thema „Mobbing“ geschult etc.

Und trotzdem: ES IST EINFACH NICHT GENUG!

Noch immer werden Menschen in Kummer, Depression oder sogar in den Selbstmord getrieben…

Obwohl das Thema präsent ist, werde ich das Gefühl nicht los:  Es kommt bei der Bevölkerung noch nicht genug an! Die Hemmschwelle bei Mobbern ist noch immer sehr gering.

Effektives Handeln JETZT!

Worten sollten Taten folgen!  Mobber haben noch immer zu viel Spielraum!

Weiterhin hat unfairerweise die gemobbte Person die meiste Arbeit:

  • Ein Mobbingtagebuch führen/Beweise sichern
  • Zeugen finden
  • Beratungsstellen konsultieren
  • Rechtsanwälte befragen ggf. beauftragen etc.
  • Maßnahmen zur Bewahrung der physischen und psychischen Gesundheit

Ob im Beruf oder privat: Mobber hören nicht damit auf, weil jemanden ihnen auf die Finger klopft. Es muss für alle Mobbing Beteiligten harte juristische Konsequenzen geben! Auch für die Menschen die (bewusst) wegschauen!

Härtere Gesetze und Strafen müssen her.

Denn die Erfahrung zeigt: Trotz drohenden juristischen Konsequenzen. Mobbing ist IN. Und die „Strafen“ (wenn es durch gute Recherche und Zeugen zu beweisen ging) sind noch zu milde. Sie schrecken nicht genug ab.

Ich würde fast sagen die aktuellen gerichtlichen Urteile sind teils lachhaft und viel zu lasch!!!

Mobbing ist psychische Misshandlung! Und kein Kavaliersdelikt!

Die juristische Definition von „Mobbing“

Quelle : Dr. med. Argeo Bämayr

Ein Auszug aus der PDF: „Psychiatrische Begutachtung von

Mobbing-Opfern“

Begutachtungsrelevanz

– „Unter Ausschluss banaler oder allgemeiner Arbeitsplatzkonflikte definiert sich Mobbing/Bossing in Anlehnung an die juristische Definition wie folgt:

Mobbing liegt vor, wenn im Rahmen einer Täter-Opfer-Konstellation innerhalb einer sozialen Gemeinschaft oder innerhalb eines Abhängigkeitsverhältnis der Täter mittels Psychoterror (psychische und /oder körperliche Gewalt) willkürlich und systematisch zum Zweck der Erhaltung oder der Erzielung eines höheren Rangs in der sozialen Gemeinschaft die Persönlichkeitsrechte seines Opfers so verletzt, dass das Opfer psychosozial destabilisiert einen zunehmenden gesundheitlichen und sozialen Schaden erleidet.

Mobbing und die hieraus resultierenden Erkrankungen tangieren unser Rechts- und Sozialsystem in erheblichem Umfang.“ –

Info: Mobbingopfern steht unter Umständen sogar Schmerzensgeld zu Klicke hier um mehr zu erfahren

Du wirst gemobbt? Das kannst DU dagegen tun:

  • Mobber rechnen damit, dass Du aus Angst schweigst. TU ES NICHT! Suche das Gespräch z.B. mit Deinem Chef! Oder einer anderen Person, die Dir bei der Klärung der Sache helfen kann! Bleibe dabei sachlich und neutral. Schildere Fakten und Situationen aus Deinem Mobbing Tagebuch.
  • Mobbing Tagebuch: Schreibe regelmäßig und detailliert Vorfälle mit Ort, Datum und beteiligten Personen in Dein Mobbingtagebuch (Es wird als Nachweis dringend benötigt!)
  • Wenn es um einen Kollegen geht: Sollte Dein Chef Dir nicht helfen. Oder er nimmt Dich nicht ernst, mache ihm klar das Du Dich wehren wirst! Am Besten informierst Du Dich schon vorher über juristische Konsequenzen. Teile ihm diese mit. Konsequenzen wird er vermeiden wollen.
  • Suche Dir intern und extern Verbündete die Dich unterstützen. Gewinne sie als Zeugen!
  • So schwer es auch fällt! Bleibe dem Mobber gegenüber sachlich. Vermeide Beleidigungen! Mache ihm täglich klar, das Du es Dir nicht gefallen lässt. Und das Du Maßnahmen dagegen ergreifen wirst!
  • Informiere Dich bei Mobbing-Beratungsstellen über weitere hilfreiche Vorgehensweisen

Was kannst Du  als Außenstehender dagegen tun?

  • Schau nicht weg, wenn Du Mobbing bemerkst
  • Signalisiere der gemobbten Person, dass Du nicht wegsiehst und helfen möchtest
  • Beobachte und mache Notizen um Mobbing Situationen festzuhalten
  • Lasse die Mobbing Beteiligten wissen, dass Du Mobbing nicht akzeptierst und nicht die Augen verschliessen wirst

Fazit: Mobbing ist allgegenwärtig. Niemand sollte darunter leiden müssen. Wir müssen uns gegenseitig helfen und füreinander einstehen. Nur so kann den Mobbern dauerhaft Einhalt geboten werden!

Du bist wirst gemobbt? Brauchst Hilfe und Beratung? Klicke hier und finde Unterstützung

Gerne kannst Du mich kontaktieren, ich werde Dir mit Rat und Tat zur Seite stehen! In zahlreichen Coachings habe ich schon mit Betroffenen von Mobbing zusammengearbeitet und helfen können 🙂

Selbstverständlich behandle ich, was Du mir erzählst vertraulich.

Liebe Grüße

Kate  <3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Achtung: Weshalb die Mittelfinger-Mentalität besser ist, als die Faust in der Tasche!!!

„Du musst lernen, die Faust in der Tasche zu machen!“

Dieser  Satz wurde uns schon als Kind durch Respektspersonen wie z.B. Eltern, Erzieher und Lehrer ins Hirn eingebrannt.

Weshalb dieser Satz fatal ist? Was dadurch mit uns im Laufe unseres Lebens passiert? Das erfährst Du in diesem Artikel.

Wehren ist OUT, hinnehmen ist IN?!

Obwohl wir in einer Gesellschaft leben, in der angeblich sehr viel gegen Mobbing und Ungerechtigkeit getan wird sind diese Problematiken noch immer existent.

Die Angst vor Existenzverlust, und Wegfall sozialer Kontakte lässt viele von uns in Panik erstarren.

Und wenn das Kopf-Kino uns erst einmal  gezeigt hat, was passieren könnte. Wenn der Job flöten geht oder  Menschen sich von uns abwenden. Dann ist es passiert! Wir werden Opfer unserer eigenen Ängste!

Und das erlernte Muster „der Faust in der Tasche“ wird vorgeholt, viele haben es ja auch nicht anders gelernt.

Still und leise machen wir die Faust in der Tasche. Wenn wir wieder schlecht behandelt, fertig gemacht, oder ausgenutzt werden. Lassen Ungerechtigkeiten, Beleidigungen und Eingriffe in die Privatsphäre geschehen. Immer im  Hinterkopf: schreckliche Kopf-Kino Visionen. Im Nacken die blanke Angst.

Wir nehmen hin, anstatt uns zu wehren. Wir schweigen, anstatt für uns einzustehen.

Die anerzogene Opferrolle

Fragen wir die meisten Eltern, weshalb sie ihrem Kind dazu raten „die Faust in der Tasche zu machen“ sagen diese „Wir möchten unserem Kind beibringen, mit Konflikten besser umzugehen. Damit es nicht wütend wird oder ausrastet.“

Da müssen wir uns ernsthaft fragen:

  1. Was hat „die Faust in der Tasche“ mit besserem Konfliktverhalten zu tun?“
  2. „Glauben die diese Bullshit Begründung wirklich?“

Zu Frage 1: Die Faust in der Tasche zu machen sorgt keinesfalls dafür, dass wir ein besseres Konfliktverhalten entwickeln! Im Gegenteil! Die Faust in der Tasche bedeutet „Ich schlucke meinen Frust/meine seelische Verletzung hinunter und lasse alles über mich ergehen.“

Wir lernen dadurch Ungerechtigkeiten, Beleidigungen und Mobbing „still und ohne Gegenwehr hinzunehmen“.  Wir töten unseren Schutzinstinkt und programmieren unser Unterbewusstsein auf die „Opferrolle“. Und selbstverständlich sammeln sich Wut und Frustration mit jedem Mal unterbewusst an! Weil wir sie herunterschlucken!

 

So lange, bis die Seele es nicht mehr aushält! Mit jeder „Faust in der Tasche“ kommen wir Themen wie Burnout Syndrom und Depression näher und näher!

Zu Frage 2: Die Meinung, das den Kindern mit diesem Satz geholfen wird „mit Konflikten und Wut besser umzugehen“ ist noch immer weit verbreitet. „Möchtegern-Psychologen“ sorgen noch heute dafür, dass diese Floskel in die Erziehung unserer Kinder mit eingebunden wird. Und wie brave kleine Lämmchen wird es weiter getragen und aufrecht erhalten.

Wir hören es noch immer überall, von Eltern, Erziehern, Lehrern und anderen Respektspersonen. Weiterhin werden Menschen von klein auf in die Opferrolle erzogen…..

Kinder und Wut/Enttäuschung: Eltern sollten ihrem Kind nicht verbieten mal wütend zu sein!

Ihm sollte keinesfalls beigebracht werden negative Gefühle in sich hinein zu fressen!

Oder gar Beleidigungen und Häme hinzunehmen!

Auch schämen sollte es sich dafür nicht müssen, wenn es mal wütend ist!

Wut ist eine Emotion, die genauso wie Freude und Trauer zu uns gehört!

Einem Kind soll ermöglicht werden das Gefühl der Wut fühlen zu dürfen! Und ihm sollten Fähigkeiten gegeben werden, mit Wut, Enttäuschung etc. so umzugehen, das es zukünftig weder zum „Opfer“ noch zum „Täter“ wird!!!

Die Rettung: Mittelfinger-Mentalität

Wer jetzt denkt mit „Mittelfinger-Mentalität“ ist Mobbing, Beleidigung oder gar das offene Zeigen von eben diesem gemeint, der irrt!

Mit „Mittelfinger-Mentalität“ ist eine bestimmte innere Einstellung gemeint.

Was genau das heißt, fragst Du Dich?

Ganz einfach. Wenn Du Opfer von Mobbing und Beleidigungen bist solltest Du (bildlich gesprochen) „den Mittelfinger in der Tasche“ machen! Denn allein diese, an Dein Unterbewusstsein gerichtete Geste signalisiert  „Ich bin kein Opfer, ich lasse mir das nicht gefallen!“

Selbst wenn Du in einem Moment des Mobbings nicht in der Lage bist, sofort mit Gegenmaßnahmen zu reagieren. Du schützt Dich und Dein Unterbewusstsein in diesem  Augenblick davor in die Opferrolle zu schlüpfen und ein „Punchingball für Mobber“ zu werden!!!

Jeder gedachte Mittelfinger stärkt Deinen unterbewussten Schutzinstinkt!

Du gewinnst an Selbstbewusstsein, Durchhaltevermögen und Kampfgeist!!!

Und eben diesen Kampfgeist solltest Du nutzen! Recherchiere Gesetze, lese Bücher! Informiere Dich darüber, welche effektiven (gewaltlosen) Gegenmaßnahmen Du gegen diesen Mobber anwenden kannst!

Tipp: Schon während meiner Lehrzeit fing ich an mich über Themen wie „Arbeitsrecht“ zu informieren. Ich führte ein  „Mobbing-Tagebuch“ in dem ich detailliert alles festhielt. Auch mit „Psychologie und Opferdenken“ / „Narzissten“ etc. beschäftigte ich mich.

–> Dies half mir, mich zu wehren und gab mir zusätzlich die Sicherheit „nicht hilflos zu sein.“

Fazit: Bevor Du in einer Opferrolle versinkst aktiviere Deine Mittelfinger-Mentalität! Erweitere Deine Kenntnisse (z.B. im Arbeitsrecht, Mietrecht, Maßnahmen gegen Mobbing etc.) So bist Du den Mobbern, Narzissten und Arschlochmenschen  immer einen Schritt voraus! Sei schlauer als sie! Die meisten rechnen nicht damit, das Du weißt wie Du Dich wehren kannst!!!

Ob es der Partner, der Vorgesetzte, der Vermieter oder die mobbende Nachbarin ist. Wenn Du weißt, wie Du Dich wirkungsvoll wehren kannst, bist Du immer klar im Vorteil!!

Solltest Du in einer Mobbing Situation oder ähnliches sein, Hilfe und Rat benötigen schreiben mich gerne an! Ich bin für Dich da! 🙂

Liebe Grüße, Kate

Schreibe mir am besten über folgendes Kontaktformular:

 

 

 

 

 

 

 

Achtung: Narzisst anwesend! Erkennen und handeln!!!

Narzissten lauern überall. Sie können Dir Dein Leben zur Hölle machen! Ob auf der Arbeit, in der Freizeit oder im Freundes- und Verwandtenkreis.

Jeder von uns hat 1-2 in seinem direkten Umfeld! Hast Du sie schon erkannt??!!

Narzissten können sich sehr gut verstellen. Sie passen sich oft perfekt ihrer Umgebung an. Das macht es so schwer sie zu erkennen.

Da helfen weder Anti-Mobbing Kampagnen noch Fernseh Werbespots. Mit solchen Menschen  müssen viele von uns tagtäglich umgehen.

In diesem Artikel erfährst Du mehr über Narzissten. Inklusive Tipps wie Du ihnen den Wind aus den Segeln nehmen kannst!

Etwas sehr wichtiges vorweg: In einigen „Ratgebern“ über Narzissten wird dazu geraten dem Narzissten Honig um den Mund zu schmieren. Dies, so wird dort geschrieben, führt angeblich dazu, dass der Narzisst sich geschmeichelt fühlt. Es wird behauptet, das er dann von Dir als Opfer ablasse. Das ist Bullshit! Mehr dazu erfährst Du im Text!

Um die Textformulierung etwas kürzer zu halten werde ich mich schriftlich auf den männlichen Part festlegen. Natürlich gibt es Narzissten in beiden Lagern 😉

Der Narzisst

Ihm ist schwer beizukommen. Respektvoll und einfühlsam ist dieser Mensch zu niemandem. Das wichtigste für ihn ist es, jedem überlegen zu sein! Er wird alles tun, damit Du Dich in seiner Gegenwart klein, dumm und unbedeutend fühlst.

Es verleiht ihm regelrecht ein Hochgefühl Dich scheitern und leiden zu sehen! Menschen vor den Kopf zu stoßen gehört für ihn zum normalen Umgang.

Wenn er Dir von sich erzählt wird Dir auffallen: Er „verschönt“ seine Vergangenheit. Schmerzhafte Erlebnisse, Niederlagen, Kummer oder Sorgen? So etwas existiert in seinen Erzählungen nicht.

Wie Du mit ihm umgehen solltest:

Im Umgang mit Narzissten hast Du 2 Möglichkeiten:

  1. Du stellst Dich ihm und schlägst ihn mit seinen eigenen Waffen (sehr schwierig!)
  2. Du sorgst dafür, dass Du ihm so gut es geht aus dem Weg gehst

Auch wenn dies manchmal schwer möglich ist, ihnen aus dem Weg zu gehen ist die beste Lösung. Narzissten ticken anders und sind daher schwierig zu händeln.

Wenn Du Dich für Möglichkeit 1 entschieden hast steht Dir ein sehr schwieriger Weg bevor. Der auch ziemlich nach hinten losgehen kann.

Kalt wie Eis

Narzissten reden weder gern über Gefühle, noch sind sie gefühlsgesteuert.

Während gefühlsbetonte Menschen z.B. durch Worte verletzt werden können, prallen Beleidigungen oder dumme Sprüche an einem narzisstischen Menschen ab. Was Du von ihnen hälst ist ihnen vollkommen egal.

Er liegt nachts nicht im Bett, weint sich die Augen aus und hat Angst vor dem nächsten Tag! Er schläft wie ein Baby!

 

So kannst Du Dich vor ihm schützen:

  • Verliere Deine Autonomie nicht!

Stehe selbstbewusst zu Deinem Standpunkt. Der Narzisst wird versuchen Dich mit aller Macht zu erdrücken. Lasse es nicht zu!

Sollst Du eine Entscheidung zu etwas treffen müssen, erbitte Dir Bedenkzeit. Lasse Dir alles durch den Kopf gehen. Finde gute Argumente um Deinen Standpunkt zu untermauern!

  • Weiche seinen Provokationen so weit es geht geschickt aus!   

Was für Dich im ersten Moment wie „aufgeben“ aussieht, ist nur Taktik. Der Narzisst wird absichtlich versuchen Dich zu provozieren! Gehst Du darauf ein hat er gewonnen!

Hat er etwas gegen Dich in der Hand? Kennt er etwas das Dich zum ausrasten bringt? Er wird es benutzen! Er kennt kein Gewissen!

Versuche Ruhe zu bewahren und bringe Deine Emotionen unter Kontrolle. Schaffst Du es relaxed zu bleiben geht der Punkt an Dich!

  • Spiegele den Narzissten:

Halte dem nazistischen gegenüber einen Spiegel vor indem Du seine Aussagen wiederholst. So kommt er vielleicht selbst auf den Trichter und merkt wie selbstgefällig und dumm sich seine Aussagen anhören.

  • Packe ihn bei seiner Arroganz: (hierbei ist Vorsicht geboten!)

Narzissten neigen zum „angeben“. Wenn dieser Mensch Dir erzählt was er  alles so geschafft hat tu erstaunt und sage Sachen wie “ Das haben Sie wirklich geschafft?“ oder „Und das ist Ihnen wirklich ganz alleine gelungen?“. Da der Narzisst sich für die Ausgeburt der Perfektion hält wird ihm das nicht gefallen.

Achtung: Wende diese Methode nur wohl dosiert an, ansonsten fühlt der Narzisst sich gekränkt. Das Ziel hier ist, ihm das Gefühl zu geben das man ihm nicht so leicht „den perfekten Typen“ abkauft, mehr nicht!

  • Zeige Deine Grenzen auf!

Im Umgang mit Narzissten ist es von äußerster Wichtigkeit das Du Deine Grenzen klar formulierst! Rücke nicht von Deinen Grenzen ab!

Mache ihm klar, das Du nicht zu allem bereit bist. Dies verhindert zwar keine Übergriffe, jedoch wird der Narzisst dann etwas vorsichtiger im Umgang mit Dir.

Bleibe gefühlsmäßig immer auf neutralem Boden. Lasse Dich nicht dazu hinreissen unfreundlich oder beleidigend zu werden.

  • Versuche niemals ihn zu therapieren!

Es klingt verlockend und einige haben es schon versucht. Und alle sind bis jetzt gescheitert!

Versuche niemals einen Narzissten zu therapieren!  Ein Narzisst hält sich für das perfekte Wesen, ihn umerziehen oder therapieren zu wollen wird er als Beleidigung empfinden. Für ihn sind alle anderen unperfekt und das einzige was passieren wird ist: Er wird höchstwahrscheinlich Dir raten eine Therapie zu beginnen.

Du kannst weder Retter noch Erlöser für einen Narzissten sein! Spare Dir die Zeit!

  • Erwarte kein emotionales Verständnis von ihm!

Narzissten sind gefühlskalt. Hast Du Kummer, brauchst Verständnis oder Trost gehe lieber zu einem anderen Menschen! Narzissten sind gut darin mit kalten Zahlen und Fakten umzugehen. Sie sind jedoch nicht in der Lage emotional zu reagieren.

Anmerkung  zu den Tipps der Ratgeber: Einem Nazissten zu schmeicheln und sehr viel Interesse entgegen zu bringen bringt nicht viel. Es schadet mehr als es nutzt! Er fühlt sich kurz geschmeichelt. Doch schnell merkt er, wie steuerbar Du für ihn bist. Er wird es ausnutzen das Du Dich auf ihn fokussierst und im null Komma nix bist Du seine Marionette.

Fazit: Narzissten sind unter uns. Überall. Daher sollten wir wissen, wie man sie erkennt. und  wie  wir richtig reagieren. Erkennst Du sie kannst, Du sofort Gegenmaßnahmen einleiten und bist ihnen nicht hilflos ausgeliefert.

Liebe Grüße, Kate